Deka beschr?nkt Investitionen in Kohleunternehmen

Wir sind davon überzeugt, dass angesichts der fortschreitenden Klimaver?nderungen eine nachhaltige Umgestaltung der weltweiten Energiewirtschaft dringend vonn?ten ist. Zwar ist die Erzeugung und Verstromung von Kohle heute zur Energiegewinnung in weiten Teilen der Welt noch unerl?sslich, mittelfristig ist sie aber ein Auslaufmodell. Die Deka Investment hat deshalb Ausschlusskriterien für Kohleunternehmen definiert. Konkret bedeutet dies, dass ab dem 1. Mai 2020 die aktiv gemanagten Publikumsfonds der Deka Investment nicht mehr in Unternehmen investieren dürfen, die ihren Umsatz zu mehr als 30 % durch Kohlef?rderung oder zu mehr als 40 % aus der Kohleverstromung erwirtschaften. Bei den Deka-Nachhaltigkeitsfonds gelten noch strengere Grenzen. Dort sind Unternehmen, die Kohle f?rdern, komplett aus dem Investmentuniversum ausgeschlossen. In Firmen, deren Umsatzanteil bei der Kohleverstromung unter 10 % liegt, darf weiter investiert werden.

Zus?tzlich zu den neuen Regelungen setzt die Deka Investment weiter konsequent auf einen konstruktiv-kritischen Dialog mit Unternehmen und mahnt bei diesen aktiv eine Verbesserung im Bereich Nachhaltigkeit an. Dies erfolgt zum Beispiel durch regelm?ßige Gespr?che mit den jeweiligen Vorst?nden und Aufsichtsr?ten oder bei ?ffentlichen Auftritten auf Hauptversammlungen. Dabei wird auch die angekündigte Transformation von Unternehmen eng beobachtet. Wenn die Deka Investment feststellt, dass Firmen nacheislich einen Transformationsweg weg von der Kohlef?rderung beziehungsweise der Verstromung einschlagen, kann sie diese als Investor nach sorgf?ltiger Einzelfallprüfung weiter begleiten und von den Ausschlusskriterien abweichen.

Neben der Deka Investment hat sich auch die DekaBank dazu verpflichtet, die Umsatzgrenzen von 30 % bei der Kohlef?rderung und 40 % bei der Kohleverstromung bei von ihr emittierten Zertifikaten und bei Eigeninvestments im Handels- und Bankenbuch einzuhalten.


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